Fragen und Antworten
rund um den Praxisalltag

Im Rahmen des Praxisalltags treten immer wieder regelmässig Fragen auf.
Muss ich meine Ernährung umstellen, wo finde ich meine Unterlagen, wie läuft die Kontrolluntersuchung ab usw.

Hier möchte ich auf dieser Seite einmal auf alle Fragen eingehen.
Wenn noch etwas fehlt, sprechen Sie mich gern darauf an und ich werde die jeweilige Frage aufnehmen und hier mit einstellen.

FAQ zu Ablauf und Kosten

Ihr erster Termin in der Praxis

Bevor Sie in die Praxis kommen, gibt es ein paar Dinge die Sie berücksichten sollten.
Diese dienen zum besseren Verständnis, zur besseren Diagnostik und für das weitere Vorgehen

  • Bitte setzen Sie 10 Tage vor Ihrem Termin alle Nahrungsergänzungsmittel ab. (gilt nicht für osteopathisch/chiropraktische Termine)
  • Beispiel: Magnesium, Zink, Selen, Omega-3, Resveratrol, B-Vitamine, Eisen… und alles andere, was man sich so besorgen kann. Ja auch Vitamin D.
  • Der Grund ist, dass wir am Tag Ihres ersten Besuches auch eine Blutabnahme machen. Die Werte werden verfälscht und sind falsch hoch oder gut und ich kann Sie dann nicht richtig auf die Nährstoffe einstellen.
  • Nun die Frage, ob es Ihnen schadet, oder es Ihnen in den 10 Tagen schlechter geht.
    Nein. Sie haben bereits schon einen guten Speicher und dieser dauert in der Regel eine Weile, bis er geleert ist.
  • Für eine Stuhluntersuchung (Darmdiagnostik) gilt: 4 Wochen vor der Stuhluntersuchung sollten alle Darmtherapeutika (auch Darmbakterien) abgesetzt werden, da sonst die Darmbakterien nicht adäquat beurteilbar sind.
  • Schulmedizinische Medikamente, wie L-Thyroxin, Blutdrucksenker, Cholesterinmedikamente und alles was auf einem echten Rezept verordnet wird, nehmen Sie bitte weiter!

Kontrolltermin

Wenn Sie zum Kontrolltermin kommen – dieses ist in der Regel 3 Monate nach dem ersten Termin der Fall:

Hier gilt ebenfalls: Bitte setzen Sie 10 Tage vor der Blutabnahme alle Nahrungsergänzungsmittel ab.
Das gilt für alle Mittel, die Sie von mir empfohlen bekommen haben, als auch alle anderen Mittel, die Sie selbst nehmen.

Für die Stuhluntersuchung gilt 4 Wochen, da es sonst einen Einfluss auf die Darmbakterien hat und diese nicht adäquat beurteilt werden können.

Ausgenommen sind auch hier wieder alle echten schulmedizinischen Medikamente, die der Arzt Ihnen auf einem echten (rosa) Rezept verordnet hat. Diese nehmen Sie bitte unbedingt weiter

Ernährung

Im Anamnesebogen werden Sie gefragt, ob Sie bereit sind, die Ernährung mit meiner Hilfe optimieren zu wollen. Hier geht es nicht darum, Ihnen grundlegend alles zu verbieten und eine strickte „DIÄT“ einzuhalten, sondern um eine Optimierung und eine antientzündliche Ernährungsweise für einen gewissen Zeitraum, der mit Ihnen abgesprochen wird (dieser variiert, je nach Beschwerdebild)

Die Ernährung ist ein grundlegender Therapiebaustein. Ohne eine Ernährungsoptimierung können Entzündungen (chronische Entzündungen, die wir meist als solches nicht wahrnehmen) nicht ausheilen, und die Therapie gerät ins stocken.

Aber keine Sorge. Meist ist die Optimierung nur für einen gewissen Zeitraum von 4-12 Wochen. Je Nach Beschwerdebild.

Es kommt ja nicht von ungefähr der Spruch: du bist, was du isst

Trinken

Sie trinken an die 2,5 – 3 Liter am Tag? Herzlichen Glückwunsch. Ihre Zellen sind gesättigt, die Leber und die Nieren können vernünftige arbeiten und nicht nur Gifte gut ausscheiden, sondern auch Medikamente und Nahrungsergänzungen umwandeln und aufnehmen. Die Leber ist in der Lage sich um Hormone und Cholesterin zu kümmern und die 3 Entgiftungsphasen der Leber laufen auf hochtouren. 

Sie schaffen es nicht so viel zu trinken und wissen auch gar nicht, wie viel denn nun ausreichend ist?
Hier ein kleiner Hinweis:
30 ml pro kg Körpergewicht. 
Wie errechnen Sie es grob auf die Schnelle?
Z.B. Sie wiegen 70 kg. Dann errechnen Sie es folgendermaßen: 3×7 (30 ml x 70 kg) ergibt 21. Nehmen wir noch die zwei Nullen aus der 30 und der 70 dazu, kommen wir auf 2100 ml = 2,1 Liter.

Soviel schaffen Sie nicht mal eben sofort? Kein Problem. 
Die Blase ist ein Muskel und passt sich der trinkmenge an. Trinkt man chronisch zu wenig, verkleindert sie sich. Sie muss also neu trainiert werden. Dies gilt auch für die Nieren.
Die Zellen trocknen irgendwann durch zu wenig trinken aus. Es ist wie ein trockener Schwamm, der beim abwischen einer nassen Fläche auch kein Wasser aufnimmt. Erst wenn der Schwamm ins Wasser getaucht wird, kann man mit ihm auch Flächen abwischen.
Ihre Zellen gewöhnen sich langsam ans mehr trinken und irgendwann müssen Sie auch nicht mehr zur Toilette, als zu der Zeit, wo Sie noch wenig getrunken haben.

Jeden Tag ein Gläschen mehr und Ihr Körper hat die Zeit sich neu einzustellen.

Telemedizin

Sie wohnen zu weit weg, um regelmäßig in die Praxis zu kommen?
Gar kein Problem. 
Natürlich würde ich es begrüßen, wenn sie wenigstens beim ersten Besuch in die Praxis kommen.
Der Grund liegt auf der Hand. Man lernt sich ganz anders kennen und ich kann selbst „Hand anlegen“
Schon alleine beim Puls tasten – der Puls gibt schon eine Menge Aufschluß
Und Ultraschall. Ja natürlich kann der Arzt ein Ultraschallbild rüberschicken. Aber es ist ja nur ein kleiner Streifen, den man sieht und nicht das Große Ganze. Also alles was über und unter dem Ausschnitt liegt, sieht man eben nicht auf dem Bild.

Wenn Sie nun wenigstens beim ersten Mal in die Praxis kommen könnten, wäre das super.
Für weitere Behandlungen und Blutabnahmen können Sie selbstverständlich auch sich Therapeuten vor Ort suchen. Für die Laboruntersuchungen bekommen Sie von mir alles zugeschickt und wir vereinbaren einen Tag und Ort, wann und wo Ihnen das Blut abgenommen wird. Es wird ein Kurier dort hingeschickt, der das Material abholt. Ich bekomme die Ergebnisse und wir besprechen alles bequem per Zoom.

Sollten Sie auch für den ersten Termin zu weit weg wohnen (Ausland oder ganz in Süddeutschland), dann findet alles im Rahmen der Telemedizin per Zoom statt. 

Bitte bedenken Sie, dass ich in so einem Fall keine telefonische Beratung mache, sondern alles per Video abläuft. Das hat was mit der Sorgfalt zutun.

Honorar & Abrechnung

Honorar & Abrechnung

Um Ihnen eine transparente und verlässliche Planung zu ermöglichen, biete ich in meiner Praxis ein einfaches Honorarmodell an. Dies gilt für alle Fachbereiche – von der Naturheilkunde bis hin zur Osteopathie und Chiropraktik.
Ersttermine dauern in der Regel 1,5 – 2 Stunden

Honorarstruktur

  • Stundensatz: Das Honorar beträgt 120 Euro pro Zeitstunde.

  • Termindauer: Für jeden Termin wird grundsätzlich ein Zeitfenster von 60 Minuten für Sie reserviert.

  • Zeitnutzung: Sollte die direkte Behandlungs- oder Gesprächszeit die volle Stunde einmal nicht ganz ausschöpfen, wird die verbleibende Zeit für die sorgfältige Dokumentation Ihres Falles genutzt. So ist sichergestellt, dass Ihre Akte stets auf dem aktuellsten Stand ist.

Flexibilität durch Telemedizin

Die oben genannten Honorarsätze gelten gleichermaßen für Vor-Ort-Termine in der Praxis sowie für Beratungen per Telefon oder Telemedizin (Videosprechstunde). So können wir auch über räumliche Distanz hinweg kontinuierlich an Ihrer Gesundheit arbeiten.

Spezielle Leistungen & Diagnostik

Für spezifische Anwendungen gelten folgende Sätze:

Infusionstherapie

Die Berechnung erfolgt je nach Dauer und verwendeter Trägerlösung (da bestimmte Wirkstoffe spezifische Verdünnungsmengen erfordern):

  • 100 ml Kochsalzlösung: 25 Euro

  • 250 ml Kochsalzlösung: 30 Euro

  • 500 ml Kochsalzlösung: 35 Euro

Gerätemedizin

Für die folgenden Therapien fällt ein Honorar von 50 Euro an, zzgl. der Kosten für Einmalmaterial (wie Filter oder Klebeelektroden):

  • Oxyvenierung

  • Mikrostrom

  • Ozon-Sauerstofftherapie (rektal)

Diagnostik & Messungen

  • Ultraschalldiagnostik: 75 Euro pro Untersuchung (inkl. Speicherung und Bereitstellung der Bilder auf dem Server für Ihre Unterlagen).

  • Herzratenvariabilität (HRV / VNS): 35 Euro pro Messung (inkl. Speicherung und Bereitstellung der Auswertung auf dem Server).

Zahlungsmodalitäten

Um den administrativen Aufwand so gering wie möglich zu halten, gelten folgende Regelungen:

  • EC- & Kreditkarte: Die Abrechnung erfolgt direkt am Tag des Termins vor Ort in der Praxis per EC- oder Kreditkarte. Bitte stellen Sie sicher, dass eine Zahlung auf diesem Weg für Sie möglich ist.

  • Keine Barzahlung: Aufgrund des hohen zeitlichen und finanziellen Mehraufwands für die Kassenführung führe ich keine Praxis-Kasse. Eine Barzahlung ist daher leider nicht möglich.

  • Telemedizin: Bei Fernbehandlungen oder telefonischen Beratungen erfolgt die Abrechnung über ein externes Abrechnungsbüro. Sie erhalten die Rechnung in meinem Namen direkt von dort.

  • Serientermine: Bei intensiven Behandlungsserien (z. B. 2–5 Termine pro Woche wie bei der Oxyvenierung oder Infusionstherapie) erfolgt die Abrechnung gesammelt jeweils am Ende der Woche.

Das Kennenlerngespräch

Der Aufbau eines Vertrauensverhältnisses ist die Basis jeder erfolgreichen Therapie. Deshalb biete ich Neupatienten die Möglichkeit eines kostenlosen, telefonischen Kennenlerngesprächs an.

  • Dauer: Maximal 10 Minuten.

  • Inhalt: In diesem Telefonat klären wir organisatorische Fragen und schauen, ob mein Therapieangebot zu Ihrem Anliegen passt.

  • Wichtiger Hinweis: Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass in diesem kurzen Rahmen keine medizinischen Empfehlungen, Ratschläge oder konkreten Therapiepläne besprochen oder mitgeteilt werden. Diese sind der ausführlichen Anamnese vorbehalten.

Ratenzahlung

Eine Ratenzahlung ist für Neupatienten nicht möglich. Bestandspatienten können diese anfragen; die Abwicklung erfolgt in diesem Fall über ein externes Abrechnungsbüro.

Wichtige Hinweise zur Kostenerstattung

Wichtige Hinweise zur Kostenerstattung

Für Patienten mit einer privaten Krankenversicherung oder einer Heilpraktiker-Zusatzversicherung biete ich eine Abrechnung auf Basis des Gebührenverzeichnisses für Heilpraktiker (GebüH) an.

Abrechnungsmodus & Honorar

Die Liquidation erfolgt nach dem GebüH, wobei ich die Sätze mit einem entsprechenden Steigerungsfaktor anwende, um mein Honorar von 120 Euro pro Stunde zu erreichen.

Bitte beachten Sie dabei folgende Punkte:

  • Individuelle Deckung: Nicht jede Versicherung oder Beihilfestelle erstattet die Kosten in vollem Umfang oder für jede Leistung. Die Erstattungssätze sind abhängig von Ihrem individuellen Tarif.

  • Vorabklärung: Bitte klären Sie im Vorfeld mit Ihrem Versicherer ab, ob und in welcher Höhe die Kosten für meine Leistungen (Naturheilkunde, Osteopathie, Chiropraktik) übernommen werden.

  • Unabhängigkeit der Honorarforderung: Mein Honoraranspruch richtet sich direkt an Sie als Patient (Behandlungsvereinbarung). Die Verpflichtung zur Zahlung des vollen Honorars besteht unabhängig von einer eventuellen Erstattung durch Ihre Versicherung.

Rechnungsstellung & Berichte

Um die Professionalität und Integrität meiner Praxisabläufe zu gewährleisten, bitte ich um Beachtung folgender Regelungen:

  • Keine nachträgliche Rechnungskorrektur: Einmal erstellte Rechnungen können nicht nachträglich abgeändert werden (z. B. durch Anpassung von Ziffern oder Diagnosen zur Erzielung einer höheren Erstattung). Gemäß den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung (GoBD) sowie aus steuerrechtlichen Gründen muss eine Rechnung die tatsächlich erbrachte Leistung wahrheitsgemäß widerspiegeln. Eine nachträgliche Manipulation würde einen Verstoß gegen die steuerliche Wahrheitspflicht darstellen.

  • Keine Berichterstattung an Versicherer: Aufgrund des hohen bürokratischen Zeitaufwands kann ich keine individuellen Berichte oder ausführlichen Stellungnahmen für Versicherungen oder Krankenkassen verfassen. Meine Dokumentation dient primär dem therapeutischen Prozess und der rechtlichen Absicherung, nicht aber zur Vorlage Ihres Versicherers

Erstattung von Osteopathie durch gesetzliche Krankenkassen

Besonderheit bei der Erstattung von Osteopathie durch gesetzliche Krankenkassen

Viele gesetzliche Krankenkassen bieten mittlerweile eine anteilige Erstattung für Osteopathie an. Hierfür fordern die Kassen jedoch meist die Listung des Behandlers in einem Osteopathie-Verband, was oft an eine bestimmte Prüfungsordnung gekoppelt ist.

Bitte beachten Sie für Ihre Planung:

  • Zertifizierung & Listung: Ich verfüge über eine mehr als 10-jährige Erfahrung in der osteopathischen und chiropraktischen Arbeit. Da ich die Ausbildung jedoch ohne die formale Verbands-Abschlussprüfung habe, bin ich nicht bei allen Krankenkassen als zertifizierter Leistungserbringer gelistet.

  • Vorab-Prüfung durch den Patienten: Ich bitte Sie daher ausdrücklich, sich vor Ihrem Termin bei Ihrer Krankenkasse zu erkundigen, ob ich dort als Behandler anerkannt bin und ob eine (Teil-)Erstattung möglich ist.

  • Honoraranspruch: Sollte Ihre Krankenkasse eine Erstattung ablehnen, bleibt meine Honorarforderung Ihnen gegenüber davon unberührt. Eine Nicht-Erstattung durch die Kasse berechtigt nicht zu einem Abzug oder einer Rückforderung des Honorars.

Infusionen

Infusionen können unterschiedlich eingesetzt werden – in den meisten Fällen geht es dabei um den möglichst direkten Ausgleich von nachgewiesenen Nährstoffmängeln.

Diese Zufuhr kann besonders effektiv sein, da sie „am Darm vorbei“ geschieht und somit nicht abhängig von der Nährstoffaufnahme des Darmes ist.

Chiropraktik und Osteopathie

Die Symptome des Bewegungsapparates stehen oft in Zusammenhang mit organischen, unterschwelligen Dysfunktionen.

Die Osteopathie ermöglicht eine ursachenorientierte Behandlung, während die Chiropraktik zur Lösung von Blockaden und Mobilisierung eingesetzt wird.

Entfernen von Hautstörungen

mit der Phlebolyse

Die Phlebolyse verödet die Blutgefäße von verschiedensten Hautstörungen, z.B. Warzen, Fibrome oder erhabenen Narben.

Das Gewebe wird somit schonend abgestoßen und neue, gesunde Haut kann sich nachbilden – in einer laufenden Anwenderstudie mit über einer Million Anwendungen ist noch keine Narbenbildung bekannt.

Die Schilddrüse

Die Schilddrüse ist wesentlich an unserer Stoffwechselleistung beteiligt – deshalb können eine ganze Reihe von Beschwerden mit der Schilddrüse in Zusammenhang stehen.

Meiner Erfahrung lohnt sich der Blick auf dieses sehr wichtige Organ fast immer, was durch Laborparameter und Ultraschall ermöglicht wird.

Intravenöse Sauerstofftherapie

(Oxyvenierung)

Winzige Sauerstoffbläschen setzen in den Blutgefäßen einen Reiz, welcher vor allem positive Auswirkungen auf das Immunsystem, die Durchblutung und die Mitochondrienfunktion haben kann.

Die Oxyvenierung kann bei Schilddrüsenerkrankungen ein wichtiges Werkzeug sein.