Der Mensch der zu beschäftigt ist 

sich um seine Gesundheit zu kümmern,

ist wie ein Handwerker, der keine Zeit hat,

sich um sein Werkzeug zu pflegen.

Die Schilddrüsenpraxis

Mit dem Schwerpunkt Schilddrüsenerkrankungen und der Ausbildung zum Schilddrüsenpraktiker nach Dr. Berndt, Rieger, wende ich mich mit Ihnen gemeinsam Ihrer Schilddrüse zu.

Als übergeordnetes Organ ist sie an der Regulation der Nebennieren und andere Hormonproduzierenden Organe beteiligt.
Wenn also die Schilddrüse nicht mehr richtig funktionieren kann, beeinträchtigt es automatisch auch die anderen hormonbildenden Organe.
So kann es sein, dass eine schlecht eingestellte Schilddrüse nach dem Laborbefund vermeintlich als Gesund gilt.
Da die Nebenniere für sich wiederum auch Einfluss auf die Schilddrüse hat, kann bei einer Erschöpfung die Schilddrüse nicht lange dem Druck standhalten und fängt somit auch an zu schwächeln.

Dieses aber auch andere Schilddrüsenerkrankungen wie Hashimoto Thyreoiditis, M. Basedow, Schilddrüsenentzündungen u.a. wird in meiner Praxis ganzheitlich behandelt.
Zu einer vernünftigen Einschätzung der Situation gehören als Erstes das befinden des Patienten, aber auch Laborbefunde, Körpertemperatur und eine Ultraschalldiagnostik.
Erst dann erfolgt die Behandlung mit natürlichen und naturidentischen Stoffen, Schilddrüsenmassagen und Wickel (so es angebracht ist), Vitalstoffe, Hormone, das Einbeziehen der Schulmedizin, Ernährungsoptimierung und Stressmanagement.

„Solange wie es braucht kaputt zu gehen, braucht es auch um wieder zu genesen“

Nicht ganz so wörtlich, steckt dennoch viel Wahrheit in dieser Aussage.
Daher ist es so wichtig, dass der Schilddrüsenpatient erlernt sich in Geduld und Ruhe zu üben, auch wenn es schwer ist, da er vermutlich schon Jahrelang mit seinem Unwohlsein unterwegs ist.
Das heisst, dass eine Einstellung der Hormone und der Hormonproduzierenden Organe nicht von Heute auf Morgen geschieht und es Zeit braucht, bis sich die Symptome verbessern.
Es ist also ratsam „entspannt“ den ersten Schritt zu beginnen.

Ich freue mich, Sie auf Ihrem Weg der Genesung begleiten zu dürfen.

  • Lage der Schilddrüse:

Die Schilddrüse liegt unterhalb des Kehlkopfes, vor der Luftröhre, Schmetterlingsförmig leicht seitlich gelegen.
Auf der Rückseite an den vier Polen befinden sich 4 kleine Epithelknöpfchen. Diese nennt man Nebenschilddrüsen und sind für die Regulation des Kalzium- und Phosphathaushalt zuständig. Bei Frauen hat die Schilddrüse ein Volumen von ca. 18 ml, beim Mann kann sie bis zu 25 ml betragen. Vorausgesetzt sie ist gesund.

Funktion:
Die Schilddrüse ist die grösste endokrine Drüse des Menschen. Endokrin bedeutet, dass eine Drüse ihr Sekret (Hormon), welches sie produziert in die Blutbahn abgibt und es dort zu den Zielorganen transportiert wird.
Derzeit ist bekannt, dass die Schilddrüse ca 27 Hormone produziert. Das bekannteste Hormon ist das T4, welches in L-Thyroxin oder Euthyrox drin ist.
Das T4 ist ein sogenanntes Speicherhormon, welches aus 4 Jodatomen besteht und als Reserve zwischengespeichert wird. Es hat eine Haltbarkeit von 190 Stunden und wird nicht nur in der Schilddrüse, sondern auch in der Leber, in den Speicheldrüsen und den Nebennieren in geringer Menge produziert.
Das aktive Hormon, welches dem Körper jetzt und in diesem Moment zur Verfügung steht, ist das T3. Es hat 3 Jodatome und steht dem Körper für viele Funktionen zur Verfügung. Seine „Reichweite“ beträgt gerade mal nur 19 Stunden. Wird das T3 knapp, holt der Körper sich das T4 heran, spaltet ein Jodatom ab und aus T4 wird T3, womit der Körper wieder arbeiten kann.
Eines der „Betriebsstoffe“ ist das Jod. Denn daraus werden mitunter auch die Schilddrüsenhormone produziert.
Aber auch Eisen, Vitamin B12 und Vitamin C sind für die Schilddrüse als „Betriebsstoffe“ sehr wichtig.
Die eigentliche Funktion der Schilddrüse ist sehr vielfältig. 

  • Wärmeregulation
  • Stoffwechsel
  • Belastbarkeit
  • Schlaf
  • Gewicht
  • Stimmung / Laune
  • Zyklus der Frau
  • Sexualität
  • Fortpflanzung
  • Intelligenz
  • Haargesundheit
  • Verdauung
  • Haut
  • Knochengesundheit
  • Blutdruck
  • Herzfrequenz
  • Gefässe
  • Augen
    u.v.m.

Zusammenhänge:
Wie man aus der Liste entnehmen kann, hat die Schilddrüse Einfluss auch auf andere Hormonproduzierende Organe.
Geschlechtshormone: 
Arbeitet die Schilddrüse nicht richtig, können die Geschlechtshormone nicht ausreichend produziert werden.
Die Folgen können unerfüllter Kinderwunsch sein, aber auch das fehlen der Lust auf die Lust (Ach Schatz, wir haben doch erst vor 6 Wochen….), bei der Frau kann es zu unregemässigkeiten des Zyklusses kommen bis hin zum Ausbleiben der Menstruation. Beim Mann kann es Auswirkungen auf die Produktion und Vitalität der Spermien haben.
Nervenkostüm:
Bei einer Fehlfunktion der Schilddrüse kann es zu Schlafstörungen führen. Aber auch zu Schlappheit, Müdigkeit, Erschöpfung, Gewicchtsveränderungen, dünnes Nervenkostüm und so weiter. Grund ist dafür, dass die Schilddrüse mit den Nebennieren kooperieren. Hat man dauerhaftenStress (körperlich oder seelisch) können die so genannten Streßhormone in der Nebenniere nicht richtig produziert werden. Die Folgen sind wie oben beschrieben Plus Einfluss auf auf das Insulin (Zuckerhaushalt), Infektanfälligkeit u.s.w.
Andersrum aber genauso. Schwächelt die Schilddrüse aus welchen Gründen auch immer, gerät die Nebenniere aus dem Takt und kann damit auch in ihrer Funktion „langsamer““ werden, was für sich genommen wieder die Geschlechtshormone mit ins Boot nimmt.
Allem Voran steht der gern verschwiegene und doch so wichtige Darm.
Der Darm kann mit seinen Darmbakterien selbstständig Vitamine, die für unsere Hormonorgane so wichtig sind, selbstständig produzieren. Aber auch die Schleimhaut im Darm ist nicht zu unterschätzen. Denn diese ist auch für die Aufnahme der Nährstoffe zuständig. gibt es Probleme im Darm, kann die Nährstoffaufnahme gestört werden. Die so wichtigen Organe wrden dadurch mit Nährstoffe nicht richtig versorgt. Ihnen fehlen schlichtweg die Betriebsstoffe, wie dem Auto der Sprit. Und ohne Betriebsstoffe keine Fahrt auf dem Dampfer.
Daher ist es in der Naturheilkunde in der Regel so, dass vorerst die Basis in Ordnung gebracht werden muss, damit die Versorgung der Organe gewährleistet ist.
Danach gehts weiter mit der eigentlichen Beachtung der Organe.

Erkrankungen:
to be continued

Die Hashimoto Thyreoiditis gehört mit zu den Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse.
In diesem Fall richtet sich die Erkrankung gegen ihr eigenes Organ. Dadurch entzündet sich das Schilddrüsengewebe. 
Die Symptome sind vielfältig und z.T. so diffus und unspezifisch, dass die Patienten oft Jahre brauchen, um eine Diagnose zu bekommen.

Hier mal einige Symptome:

  • Haarausfall, strohige unbändige Haare
  • Schlafstörungen
  • Kälteempfinden, schnelles frieren
  • schlechte Belastbarkeit. Oft sehr niedrigen Puls und Blutdruck, schiesst aber beides bei Anspannung sehr schnell hoch
  • Müdigkeit, Erschöpfung
  • traurigkeit, niedergeschlagenheit bis hin zu depressiven Stimmungen (Grundstimmung der traurig herunterhängenden Mundwinkel). Trotz eigentlich ein gebürtiger Sonnenschein
  • Erst Gewichtsabnahme oder nicht zunehmen können, dann plötzliche Gewichtszunahme und nicht abnehmen können
  • Blässe
  • Ringe unter den Augen
  • Verdauungsbeschwerden
  • unerfüllter Kinderwunsch
  • Menstruationsunregelmässigkeiten
  • Muskel/Knochen/Gelenkschmerzen
  • Vergesslichkeit
  • Watte im Kopf
  • Herzklopfen, Herzstolpern
  • keine Lust auf die Lust
  • Krankheitsgefühl, obwohl „alles in Ordnung“ ist
  • u.s.w

Zu einer guten Diagnose gehören ein Blutbild, die Körpertemperatur, das Befinden (ganz wichtig. Denn wir behandeln nicht das Labor, sondern den Menschen) und das Ultraschall.
So traurig, wie die Stimmung manchmal ist, so traurig sieht die Schilddrüse auch im Ultraschall aus. Wie traurig, herunterhängende Mundwinkel
  Der Stoff wechsel und damit die Temperatur ist auch runtergefahren. Das kann man auch messen

Ja, und wenn die TPO-AK, THS und die freien Hormone im Blut auch hoch sind, dann ergibt das Ganze ein stimmiges Bild

Inhalt folgt

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In der Diagnostik wird der Patient als Ganzes betrachtet. Eine Blutentnahme ist nur ein Puzzleteil vom ganzen Bild. Vielmehr hängt auch die Geschichte daran. 
Daher wird immer als erstes eine Anamnese gemacht, um sich ein Bild zu machen, was alles ggf. Einfluss auf das Unwohlsein haben könnte. Denn nicht nur „aus heiterem Himmel“ oder weil die Eltern und die Großeltern es auch hatten, muss der Grund für die Erkrankung sein. Die Schilddrüse ist mit Dr. Berndt Riegers Worten zu sprechen, der Sitz der Seele. Stress, Halswirbelsäulen Traumatas, Fehlernährung, Medikamente und noch vieles mehr können die Schilddrüse erkranken lassen.

Als nächstes erfolgt immer die Temperaturmessung. Nicht, wie angenommen, wird das Fieber gemessen, sondern die aktuelle Körpertemperatur. Denn die Temperatur gibt viel Aufschluss über das Befinden der Schilddrüse aber auch die Nebennieren. Sie zeigt an, ob der Körper ständig hoch fährt oder eher der Stoffwechsel nicht richtig funktioniert und die Temperatur dadurch eher kühl ist.

Wichtig ist auch das Abtasten der Schilddürse. Größe, Verschieblichkeit, Seitengleichheit, Atemgeräusche (mit dem Stethoskop am Hals abgehört), Verhärtungen. 

Im Anschluss wird noch eine Ultraschalluntersuchung gemacht, um die Strukturen zu begutachten. 

Und wenn wir nun alles gesammelt haben, bleibt zu guter letzt noch das Blutbild. Zu den Werten gehören:
THS, ft3, ft4, TPO-AK, TRAK, Tyreoglobulin, Eisen, Ferritin, Trasferrin, Vitamin D, Selen und noch ein Darmcheck, um evtl. Dysbiosen, Leaky-Gut, Pilze, Immunsystem, Bauchspeicheldrüse, Gallensäure und Nahrungsrückstände festzustellen.

Wenn nun alle Werte erhoben sind, kann es mit der Therapie anhand Ihrer Ergebnisse ggf. gemeinsam mit einem Arzt (wenn es um die Verschreibung von Schilddrüsenhormone oder eine andere Behandlung geht, die in meiner Praxis nicht abzudecken ist) beginnen.

In meiner Praxis führe ich Ultraschalluntersuchungen der Schilddrüse durch.

Die Ausbildung in der Schilddrüsendiagnostik habe ich bei Herrn Dr. Berndt Rieger absolviert.

So kann ggf. alles in einer Hand bleiben und in regelmässigen Abständen kontrolliert werden.
Auch hier gilt, in dem Fall einer Erkrankung oder den Verdacht auf, überweise ich zu einem Arzt, der weitere Untersuchungen veranlassen kann.

Im Ultraschall kann eine akute und eine chronische Entzündung festgestellt werden. Auch ein M. Basedow ist im Ultraschall von einer Hashimoto zu unterscheiden. 
Wir können erkennen, wie groß die Schilddrüse ist, ob es Veränderungen gibt und den Verlauf kontrollieren.

Anders als beim Arzt, dürfen Sie bei mir sitzen und die Untersuchung am Monitor mit verfolgen. Was ich sehe, erkläre ich Ihnen sehr gern. 
Eine Ultraschalluntersuchung tut nicht weh und gilt als ungefährlich.

Je nach Befund werden unterschiedliche Methoden besprochen, wie man die Schilddrüse entsprechend ihrer Funktion unterstützen kann.

So kommen z.B. Halswickel zum Einsatz. Bekannt sind diese Wieckel bei einem Milchstau in der Stillzeit oder bei Kniearthrose. In diesen Fällen hilft Quark oder gewalzte Weißkohlblätter. Sie wirken Entzündungshemmend und kühlend.
Oder für eine Schilddrüse, die nicht akut entzündet ist darf es gern auch mal ein bisschen Wärme sein.

Auch die Muskulatur um den Mund und Kiefergelenk hat einen Einfluss auf die Schilddrüse. Denn wenn diese z.B. durch Stress verhärtet ist, zieht es über die Faszien an der Schilddrüse, was sie gar nicht so gern hat.
Ebenso auch die Fehlstellungen der Halswirbelgelenke und muskuläre Verspannungen im Nacken/Schulterbereich haben einen Einfluss auf die Schilddrüse.
Daher kann eine osteopathische Behandlung für viel Entspannung sorgen und die Schilddrüse beruhigen.

Der Darm steht fast immer im Mittelpunkt und am Anfang einer jeden Therapie. Der Grund ist, dass über einen gesunden Darm die Nährstoffe aufgenommen und den Organen zugeführt werden.

Was können wir in einem Darmcheck alles feststellen?
Einen Leaky Gut (durchlässiger Darm) oder auch Darmschleimhautentzündung, die fast nie von den Betroffenen bemerkt werden. Oft heisst, es, dass der Darm das Einzige ist, was sie für in Ordnung empfinden. Durch so einen Leaky Gut können Stoffe in den Körper gelangen, die das Immunsystem belasten, aber auch Pilze, Viren, Bakterien.
Nährstoffe hingegen können nur schwer aufgenommen werden und so einen Nährstoffmangel verursachen.
Und nach einem Test wird die Darmbalance wieder hergestellt. Das sichert die gute Nährstoffaufnahme und entlastet das Immunsystem.
Eine Darmdysbalance kann dazu führen, dass durch ein Ungleichgewicht an Darmbakterien Nährstoffe nicht richtig produziert werden. Sie sorgen ebenso auch für einen gesunden Darm, eine gesunde Darmschleimhaut und eienr guten Nährstoffaufnahme.
Pilze sollten im Darm nicht vorhanden sein. aber auch diese siedeln sich gern mal an. 
Die Nahrungsrückstände geben Aufschluss, wie gut die Nahrung verdaut wird.
Aber auch das Immunsystem, was ja bekanntlicher weise im Darm sitzt, wird angeschaut.

Nährstoffe, die dem Körper durch Stress, Medikamente, Fehlernährung, erhöhter Bedarf fehlen, werden getestet und zugefügt. 

Jod ist zwar in aller Munde, aber nur wenige trauen sich daran. Denn es heisst ja immer, im Salz ist ja genug drin. Oder wie bei einer Hashimoto „Um Himmels Willen, vermeiden Sie auf jeden Fall Jod“
Dabei kann, gezieht eingesetzt, Jod nicht nur der Schilddrüse gut tun.

Schilddrüsenhormone, sei es synthetische oder Schilddrüsenextrakte vom Schwein, Rind oder Schaf, sind Arztverschreibungspflichtig. Manchmal ist eine Gabe dieser Hormone wichtig und wird mit Ihnen und Ihrem Arzt gezielt besprochen und über Schilddrüsenextrakte aufgeklärt.

Ernährung: Ja auch eine gesunde Ernährung spielt eine wichtige Rolle. Denn das Leben besteht ja nicht aus Pillen, sondern die Therapie sollte so gewählt werden, dass der gute Zustand letztendlich über eine ausgewogene Ernährung beibehalten werden kann.

Und nicht zuletzt das Leben selbst.
Wie führen Sie Ihr Leben? Gibt es was zu optimieren? Schlafhygiene, Mahlzeiten, Freizeitaktivitäten, Sport, frische Luft, Auszeiten. All das gehört zu einem Wohlbefinden dazu.

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