Ultraschalldiagnostik Schilddrüse
Definition:
Blutuntersuchungen liefern wichtige Informationen über die Funktion der Schilddrüse – also darüber, ob sie zu viel oder zu wenig produziert, und ob Autoimmunantikörper vorhanden sind. Was das Blut jedoch nicht zeigen kann: wie die Schilddrüse tatsächlich aussieht.
Ob das Gewebe entzündet und umgebaut ist, ob Knoten vorhanden sind, ob die Drüse größer oder kleiner geworden ist – all das bleibt im Labor unsichtbar. Genau hier setzt der Ultraschall an.
Mit dem hochauflösenden Ultraschall (Sonografie) lässt sich die Schilddrüse direkt und ohne jede Strahlenbelastung bildlich darstellen. Beurteilt werden:
- Größe und Volumen – Vergrößerung (Struma) oder Verkleinerung (Atrophie)
- Echogenität (Gewebedichte) – entzündetes oder umgebautes Gewebe stellt sich charakteristisch echoarm und inhomogen dar
- Knoten – Lage, Größe, Struktur und Durchblutung zur Einschätzung des Charakters
- Gewebetextur – diffuse Veränderungen, die auf eine Autoimmunthyreoiditis hinweisen
- Lymphknoten in der unmittelbaren Umgebung
Eines der wichtigsten Argumente für die Ultraschalldiagnostik ist die sogenannte seronegative Hashimoto-Thyreoiditis. Bei einem Teil aller Hashimoto-Betroffenen sind die typischen Antikörper im Blut nicht nachweisbar – obwohl die Erkrankung bereits in vollem Gange ist und das Schilddrüsengewebe bereits entzündlich umgebaut wird.
Diese Betroffenen erhalten oft jahrelang keine Diagnose, weil die Blutwerte unauffällig erscheinen. Der TSH kann zunächst noch im Normbereich liegen, die Antikörper fehlen – und trotzdem schreitet die stille Entzündung im Gewebe fort.
Der Ultraschall ist in diesen Fällen die einzige Möglichkeit, die Erkrankung sichtbar zu machen. Er zeigt die typischen Gewebeveränderungen unabhängig davon, ob Antikörper im Blut nachweisbar sind oder nicht.
Wichtig zu wissen: Auch die Höhe der Antikörperwerte sagt nichts über den Schweregrad oder den Verlauf der Erkrankung aus – hohe Werte bedeuten nicht automatisch eine stärkere Erkrankung, und niedrige Werte schließen eine ernsthafte Gewebsveränderung nicht aus.
Beide Methoden ergänzen sich und ersetzen einander nicht. Das Blutbild beantwortet die Frage: Wie funktioniert die Schilddrüse? Der Ultraschall beantwortet die Frage: Wie sieht die Schilddrüse aus?
- Bei bekannten oder vermuteten Schilddrüsenerkrankungen in der Familie
- Bei Symptomen wie Müdigkeit, Gewichtsschwankungen, Haarausfall, Kälteempfindlichkeit, Stimmungsschwankungen oder Schlafstörungen
- Bei erhöhten oder grenzwertigen Schilddrüsenwerten im Blut
- Bei negativen Antikörperwerten trotz typischer Symptome – zum Ausschluss oder Nachweis eines seronegativem Hashimoto
- Bei tastbaren Veränderungen am Hals oder Schluckbeschwerden
- Im Rahmen einer Verlaufskontrolle einer bekannten Schilddrüsenerkrankung
- Bei Autoimmunerkrankungen anderer Art – da Schilddrüsenerkrankungen häufig im Zusammenhang mit anderen Autoimmunprozessen auftreten
Sie möchten Ihre Schilddrüse genauer unter die Lupe nehmen? Ich berate Sie gerne und begleite Sie mit einer kombinierten Diagnostik aus Laborwerten und Ultraschall.
Melden Sie sich gerne für ein Erstgespräch an – ich freue mich auf Sie!
Die Schilddrüse
Die Schilddrüse ist wesentlich an unserer Stoffwechselleistung beteiligt – deshalb können eine ganze Reihe von Beschwerden mit der Schilddrüse in Zusammenhang stehen.
Meiner Erfahrung lohnt sich der Blick auf dieses sehr wichtige Organ fast immer, was durch Laborparameter und Ultraschall ermöglicht wird.
Intravenöse Sauerstofftherapie
(Oxyvenierung)
Winzige Sauerstoffbläschen setzen in den Blutgefäßen einen Reiz, welcher vor allem positive Auswirkungen auf das Immunsystem, die Durchblutung und die Mitochondrienfunktion haben kann.
Die Oxyvenierung kann bei Schilddrüsenerkrankungen ein wichtiges Werkzeug sein.
Umfassende Laboruntersuchung
Vor jeder Therapie ist die Anamnese und Analyse des individuellen Körpers entscheidend, um fundierte Entscheidungen für weitere Maßnahmen treffen zu können.
Deshalb sind ursachenorientierte Laboruntersuchungen ein wichtiger Bestandteil meiner täglichen Praxis.
Chiropraktik und Osteopathie
Die Symptome des Bewegungsapparates stehen oft in Zusammenhang mit organischen, unterschwelligen Dysfunktionen.
Die Osteopathie ermöglicht eine ursachenorientierte Behandlung, während die Chiropraktik zur Lösung von Blockaden und Mobilisierung eingesetzt wird.
Entfernen von Hautstörungen
mit der Phlebolyse
Die Phlebolyse verödet die Blutgefäße von verschiedensten Hautstörungen, z.B. Warzen, Fibrome oder erhabenen Narben.
Das Gewebe wird somit schonend abgestoßen und neue, gesunde Haut kann sich nachbilden – in einer laufenden Anwenderstudie mit über einer Million Anwendungen ist noch keine Narbenbildung bekannt.







