Die Urin-Diagnostik
Definition:
Neurotransmitter sind die chemischen Botenstoffe des Nervensystems. Sie steuern Stimmung, Antrieb, Schlaf, Schmerzempfinden und die Stressreaktion. Wenn ihre Balance gestört ist, kann sich das auf vielfältige Weise bemerkbar machen – von innerer Unruhe und Erschöpfung bis hin zu Schlafproblemen und Stimmungsschwankungen.
Ein Teil dieser Botenstoffe lässt sich über den Urin messen. Die Analyse gibt Einblick in die Produktions- und Abbauprozesse im Nervensystem und liefert wertvolle Hinweise für eine gezielte, individuelle Therapieplanung.
Katecholamine:
- Dopamin – Botenstoff für Motivation, Freude und Konzentration.
- Adrenalin und Noradrenalin – zentrale Stresshormone der Nebenniere
Serotonin:
- Serotonin – der Botenstoff für Wohlbefinden, Schlafregulation und emotionale Stabilitä.
Weitere relevante Parameter:
- GABA (Gamma-Aminobuttersäure) – der wichtigste hemmende Neurotransmitter; reguliert Entspannung, Schlaf und die Dämpfung von Angstreaktionen
- Glutamat – der wichtigste aktivierende Gegenspieler zu GABA; ein Ungleichgewicht ist mit Erschöpfung, Schlafstörungen und Reizbarkeit assoziiert
Histamin ist weit mehr als nur ein Botenstoff bei allergischen Reaktionen. Es ist auch an der Schlaf-Wach-Regulation, der Magensäureproduktion und der Stressantwort beteiligt. Erhöhte Histaminwerte im Urin können auf eine Histaminintoleranz oder einen gestörten Histaminabbau hinweisen – zum Beispiel bei verminderter Aktivität des Enzyms Diaminoxidase (DAO).
Typische Beschwerden bei Histaminüberschuss sind: Kopfschmerzen, Hautreaktionen, Verdauungsprobleme, Herzrasen, Schlafstörungen und verstärkte Stressreaktionen. Die Urinmessung gibt, ergänzend zu einer Ernährungsanamnese und ggf. einer DAO-Bestimmung im Blut, wertvolle Hinweise auf die Histaminbelastung des Körpers.
Die Pyrrolurie (auch HPU / KPU genannt) ist eine besondere Stoffwechselbesonderheit, die über den Urin nachgewiesen wird. Dabei werden vermehrt sogenannte Pyrrole ausgeschieden, die dem Körper wichtige Mikronährstoffe – vor allem Zink, Mangan, Chrom und Vitamin B6 – entziehen. Mögliche Folgen sind u.a. Stimmungsinstabilität, Reizbarkeit, Erschöpfung und eine erhöhte Stressanfälligkeit.
Da die Pyrrolurie ein spannendes und vielschichtiges Thema ist, habe ich ihr eine eigene Seite gewidmet – mit ausführlichen Informationen zu Ursachen, Symptomen und Therapieansätzen.
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Die Untersuchung ist besonders aufschlussreich bei:
- Erschöpfung, Antriebslosigkeit und Burnout
- Stimmungsschwankungen, depressiven Verstimmungen und Angstzuständen
- Schlafstörungen – Einschlaf- und Durchschlafprobleme
- Konzentrations- und Gedächtnisproblemen
- Chronischem Stress
- Verdacht auf Histaminintoleranz – Kopfschmerzen, Hautreaktionen, Verdauungsbeschwerden
- Verdacht auf Pyrrolurie – insbesondere bei Reizbarkeit, Lichtempfindlichkeit, Weißflecken auf den Fingernägeln und Stressempfindlichkeit
Die Probenentnahme ist unkompliziert und zu Hause durchführbar: In der Regel wird der erste oder zweite Morgenurin gesammelt und eingesendet. Je nach Fragestellung kann auch ein 24-Stunden-Sammelurin angefordert werden.
Die Urindiagnostik bietet wertvolle Orientierung im Bereich der funktionellen Neurochemie und Stoffwechselmedizin. Zu beachten ist, dass Urinwerte die periphere Ausscheidung widerspiegeln – sie sind ein indirekter Spiegel des Stoffwechsels. Die Befunde werden daher gemeinsam mit Ihrer Anamnese, Ihren Beschwerden und weiteren Laborwerten interpretiert – für ein wirklich individuell abgestimmtes Therapiekonzept.
Möchten Sie wissen, ob eine Neurotransmitter- oder Stoffwechselanalyse für Sie sinnvoll ist? Ich berate Sie gerne in einem persönlichen Gespräch.
Melden Sie sich gerne für ein Erstgespräch an – ich freue mich auf Sie!
Die Schilddrüse
Die Schilddrüse ist wesentlich an unserer Stoffwechselleistung beteiligt – deshalb können eine ganze Reihe von Beschwerden mit der Schilddrüse in Zusammenhang stehen.
Meiner Erfahrung lohnt sich der Blick auf dieses sehr wichtige Organ fast immer, was durch Laborparameter und Ultraschall ermöglicht wird.
Intravenöse Sauerstofftherapie
(Oxyvenierung)
Winzige Sauerstoffbläschen setzen in den Blutgefäßen einen Reiz, welcher vor allem positive Auswirkungen auf das Immunsystem, die Durchblutung und die Mitochondrienfunktion haben kann.
Die Oxyvenierung kann bei Schilddrüsenerkrankungen ein wichtiges Werkzeug sein.
Umfassende Laboruntersuchung
Vor jeder Therapie ist die Anamnese und Analyse des individuellen Körpers entscheidend, um fundierte Entscheidungen für weitere Maßnahmen treffen zu können.
Deshalb sind ursachenorientierte Laboruntersuchungen ein wichtiger Bestandteil meiner täglichen Praxis.
Chiropraktik und Osteopathie
Die Symptome des Bewegungsapparates stehen oft in Zusammenhang mit organischen, unterschwelligen Dysfunktionen.
Die Osteopathie ermöglicht eine ursachenorientierte Behandlung, während die Chiropraktik zur Lösung von Blockaden und Mobilisierung eingesetzt wird.
Entfernen von Hautstörungen
mit der Phlebolyse
Die Phlebolyse verödet die Blutgefäße von verschiedensten Hautstörungen, z.B. Warzen, Fibrome oder erhabenen Narben.
Das Gewebe wird somit schonend abgestoßen und neue, gesunde Haut kann sich nachbilden – in einer laufenden Anwenderstudie mit über einer Million Anwendungen ist noch keine Narbenbildung bekannt.







